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Und wenn ich bitte sage?

Im Wald da sind die Räuber. Ach, tatsächlich?
märKWürdig nähert sich dieser umfassenden Frage in klassischer Manier und probt, nein, nicht den Aufstand, sondern die Räuberei selbst in ihrer ganzen Vielfalt. Und so zeigt man auch vor großen Namen wie Karl Moor, Robin Hood oder Egon Olsen keinerlei Respekt.
Aber sind Vorbilder wie diese überhaupt noch zeitgemäß, wo doch Neid, Missgunst und Gier anscheinend allgegenwärtig sind, wo man offenbar rund um uns nur unser Bestes will, nämlich die Kohle?
Wie, Sie wollen sich eine solche Tragödie nicht antun?
Und wenn ich bitte sage?


Halt mal!

Da lehnen sich zwei aus dem Fenster.
Von dort schaut das Volk ja gerne Revolutionen zu.
Aber nicht zu weit, um nicht Kopf und Kragen zu riskieren.
märKWürdig?
Nun, nicht ganz. Peter Bodenstein und Rainer Buchheim sind ja nur die Hälfte dieses Königs Wusterhausener Kabaretts. Als dessen Texter öffnen sie ihren Zettelkasten und lassen das Publikum teilhaben am abenteuerlichen Schaffensprozess. Aber keine Angst. Es wird trotzdem ordentlich kabarettet, wie man es von märKWürdig kennt:
Spielerisch und ganz im Ernst, nur mal eben ohne Wein, Weib und Gesang.


„Was war das denn?“

 stutzt der Laie, und der Profi wundert sich – oder vielleicht auch nicht – wenn er zurückschaut auf das GroKo-Deal und andere wunderbare, wundersame und wunderliche Ereignisse aus den letzten zwölf Monaten.
Wieso Ereignisse, war da was? War da irgendwann mal konstruktive Politik?
Und wer hat Schuld: Der Russe, der Türke, der Söderhofer – Kruzifix! – oder doch nur der Zetsche oder der Özil?
Diesen und ähnlichen nahe- und fernerliegenden Fragen nachhechelnd, steigen die beiden Fossilien Bodenstein und Buchheim ein, gelegentlich auch quer und über Kreuz, in den Zug, der Sehnsucht heißt und rückwärts schaut, und scheuen dabei weder Kalauer noch verunglückte Metaphern.
Eine szenische Rückschau auf märKWürdig ANDERE Art.